Heile deine Mutterwunde
14.5.-23.5.
Michaela Huber
vielfach renommierte psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin & int. Ausbliderin in Traumabehandlung

Michaela Huber ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und internationale Ausbilderin in Traumabehandlung – ausgezeichnet mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Achievement Award der ISSTD (als erste Frau und erste Nicht-US-Bürgerin) sowie dem Women World Award in Gold. Ihre internat. Weiterbildungen wurden mehrfach mit dem Global Pharma Award prämiert. Schwerpunkte: evidenzbasierte Behandlung von Traumafolgestörungen, insbesondere komplexer Dissoziation, sowie Entwicklung fachlicher Standards in der Psychotraumatologie.
Michaela Huber's Akademieseite: www.mh-akademie.com
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Vielen Dank für dieses Interview!
Es liegt mir aus eigener Erfahrung sehr am Herzen, als weitere wichtige – und zu Beginn es Interviews nicht genannte – “Kernkompetenz” die Fähigkeiten zu nennen, dem Kind liebevollen Körperkontakt zu schenken, es liebevoll zu berühren, zu halten! Und WENN die Mutter “verfügbar” ist, dass sie NICHT übergriffig im Kontakt mit ihrem Kind ist.
Danke, herzlichen Dank für diese ausgezeichnete, ausführliche Beschreibung, liebe Frau Huber. Habe genau diese Mutter gehabt, bei der ich ausschließlich Bewertung, Abwertung und Ablehnung zu spüren bekam. Diese Schmerzen sind trotz jahrzehntelanger Heilung immer noch nicht vorbei. Es hält keine Beziehung, die Beziehung zu einem meiner Söhne ist unterbrochen, also transgenerationale Weitergabe. Habe vieles übernommen, ohne es bewusst zu tun bzw. zu spät aufgearbeitet. Unter diesen gemachten Fehlern leide ich heute noch…
kann heute auch nachvollziehen, warum und unter welchen Umständen meine Mutter erwachsen wurde, genauso, wie Sie es geschildert haben. Bringe heute auch mehr Verständnis dafür auf, die Wunden bleiben dennoch. Für mich war es der absolute emotionale Missbrauch einschließlich der anderen Gewalt…
Ich danke Ihnen❣️
Hallo, dies Gespräch ist für mich sehr helfend.
Ich habe erst sehr spät Erinnerungen und weiß selbst nicht, wie Kindheit mit meinen Eltern war, die vor ca 30 Jahren verstarben.
Ich bekomme immer mehr eine Ahnung, wie meine Mutter war, denn ich konnte an meine Kinder weder die nährende Liebe geben noch mich mit einfühlen.
In meiner Familie bin ich bis jetzt die Einzige, soweit ich weiß, die sich tiefgründig mit Aufarbeitung beschäftigt, versuche im Familiengefüge heilsame Änderungen zu bewirken.
Selbst Nachzüglerin 64, 2 Schwestern geb 47 und 49, sind wir alle direkte Nachfahren von Kriegsüberlebenden.
Meine Geschwister bleiben in ihren Gewohnheiten, haben wohl unbewußt Angst, sich dem Verdrängten zu stellen. Auch Cousin/e waren nicht erreichbar.
Ich habe Schwierigkeiten, dies zu akzeptieren, keine weiteren Infos von früher zu bekommen und daß kein Interesse besteht.
Was mir auch Probleme bereitet:
Beziehung zu meinen Kindern, da ich ja nicht “normal” bin und mein jetziges Sein mit “Heilen” gefüllt ist und ich schon sehr lange Erwerbsunfähigkeitsrente beziehe, nicht am Leben so teil habe, wie es normal wäre. Ich sehe auch so Vieles, was ich meine, Übernommenes zu sein scheint.
Stelle fest : daß wir erst genug leiden müssen, um uns dem darunter Liegenden zu stellen, sowohl als auch, wohl ein bestimmtes Bewusstsein brauchen.
Ich meine damit, daß ich nicht gemeinsam mit meinen Kindern diesen Weg gehen kann, da andere Prioritäten da sind, zB nicht der Raum ist wegen Arbeit und Kindern und eigenes Wollen.
Um es auf den Punkt zu bringen:
Was können Mütter wie ich tun, um sich nicht in das Leben der Kinder einzumischen, das nehmen, was möglich ist.
Ich lernte nie, was Freundschaft bedeutet bei meinen Eltern. Mein Fokus lag immer auf Familie und es ist so schwierig, alleine Hintergründe bei mir zu bewältigen. Ich hab kein wegbeamen mehr mittels Alk, Rauchen, Tabletten. Essen und Natur blieben mir. Tiefe Gespräche mit Professionellen nähren mich etwas, was nur sporadisch ist.
Ich möchte damit ein Thema auftun, was eventuell auch in solchen Gesprächen Raum finden kann. Wenn es Menschen gibt, die alleine sind mit ihrer Art zu denken, glauben und leben im großfamiliären Feld.
Ich danke Frau Huber für die so vielen Infos, Hinweise, Erzählungen von sich. 💕🙏
Was mich irritierte: sie lachte auch bei Themen, die für mich ernst waren. Ich kenne das lachen, wenn etwas noch nicht geheilt ist und Berührung dessen vermieden werden soll.
Ihre autentische Art ist sehr berührend in der heutigen Zeit, wo viele mit Masken unterwegs sind.
Ich kann mich auch in meiner Wahrnehmung täuschen, möchte das dennoch einbringen.
Herzlichen Dank für diesen Kongress !
Alles Gute, Kraft und Wohlsein !